Augenlider sind der Ort, an dem sich das Altern am meisten manifestiert und die meiste Aufmerksamkeit auf sich zieht. Eine Faltenbildung an den Augenlidern, die aufgrund ihrer Struktur sowohl sehr beweglich als auch sehr dünnhäutig sind, ist im Alter fast unvermeidlich. Alle Absackungen und Lockerungen, die um sie herum beginnen, wirken sich auch auf die Augenlider aus.
Die Stirn sinkt mit dem Alter. Zusammen mit der Stirn beginnen die Augenbrauen über die oberen Augenlider zu fallen. Die Augenlider, die nicht die Kraft haben, eine solche Last zu heben, beginnen nach unten zu gleiten. Es gibt eine Membran, die den Augapfel umgibt und die Fettsäcke, die ihn stützen, von den unteren Augenlidern trennt. Diese fungiert als elastische Membran sowie als Barriere. Mit zunehmendem Alter lockert sich diese Membran und kann das Gewicht der Fettsäcke nicht mehr tragen. So entstehen „Tränensäcke“.
Bei normalen Augenlidoperationen werden die Lidhaut, die dünne Muskelschicht unter der Haut und das Fett, das die Tränensäcke füllt, entfernt. Operationsnarben verschwinden innerhalb weniger Wochen. Schwellungen, die nach der Operation auftreten, sind innerhalb von 3 Wochen vollständig abgeheilt.
